TOWARD JERUSALEM COUNCIL II
HIN ZU EINEM ZWEITEN JERUSALEMER KONZIL

Jesus - der Messias auch für Israel? - Symposium

Das dreitägige Symposium (11. bis 13. Juli 2022) an der theologischen Fakultät der Universität Wien mit Professor Jan-Heiner Tück stand unter der Schirmherrschaft von Kardinal Christoph Schönborn. Programm

Das Symposium hat dem Selbstverständnis des Christentums gedient und als zentrales Anliegen einem christlichen Substitutionsdenken - der Ersatztheologie - eine entschiedene Absage erteilt. Zugleich damit wurde unisono zum Ausdruck gebracht, dass „christliche Theologie“ in Zukunft - erneut und nur noch - im Geist der Botschaft von Römer 11 sinnvoll sein wird; d.h.: im sensiblen Bewusstsein für die gemeinsamen Wurzeln am „Ölbaum Israel“, sowie für die untrennbare Schicksals-Gemeinschaft der „eingepfropften Zweige“ mit den „ausgebrochenen“ und den „wieder in ihren ur-eigenen Ölbaum re-integrierten Zweigen.“
Im Blick auf den sehr spezifischen Charakter der Thematik wurde vom Organisationsteam zunächst nur ein überschaubarer Personenkreis mit entsprechender Fachexpertise eingeladen, inklusive prominente Vertretung für den „Christlich-jüdischen Dialog“. Auf diesem Weg konnte die Diskussion konstruktiv als Expertengespräch gestaltet werden. Eine Textsammlung mit Beiträgen mehrerer Autoren hat inhaltlich auf die Fragestellung des Symposiums vorbereitet. Hier zwei Auszüge daraus:

• Mark S. Kinzer: Ist Jesus von Nazareth noch immer der König der Juden? - Neutestamentliche Christologie und das jüdische Volk Text

• Ann / Sr. Mary Paul Friemel: Die Herausforderung der messianisch-jüdischen Bewegung für die Kirchen - Die Neupositionierung der Ekklesiologie in den Reflexionen von Msgr. Dr. Peter Hocken (1932-2017) Text

Das Buch mit allen Referaten des Symposiums soll im Winter 2022/23 erscheinen.

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