TOWARD JERUSALEM COUNCIL II
HIN ZU EINEM ZWEITEN JERUSALEMER KONZIL

Hass gegen Juden und Christen

Laut dem Schweizerischen Israelitischen Gemeindebund (SIG) und der Stiftung gegen Rassismus und Antishemitismus (GRA) hat der Antishemitismus im Zug der Corona-Krise Aufwind.


Giuseppe Gracia – damaliger Medienbeauftragter des Bistums in Chur schrieb dazu in der Blick-Kolumne vom 1.3.21:

In einigen Ländern Europas nimmt der Hass auf Juden wieder zu, besonders unter dem Deckmantel der Israel-Kritik. Der Hass kommt von rechten Antisemiten und auch von Migranten aus islamischen Ländern, wo die Feindschaft gegenüber Juden und Israel zum Programm gehört und im Lehrplan der Schulen unterrichtet wird – von der Schweiz werden solche Schulen noch via UNRWA – dem UNO-Flüchtlichshilfswerk – unterstützt. Wie lange noch?
Die Uno veröffentlicht jedes Jahr mehr Resolutionen gegen Israel als gegen alle anderen Länder. Rechnet man alle Resolutionen gegen China, Nordkorea, Syrien, Russland, Iran, Saudi-Arabien und die Hamas zusammen, kommt Israel immer noch schlechter weg. Man misst mit zweierlei Mass, um eine allgemeine Stimmung gegen Israel zu erzeugen – auch in der Schweizer Aussenpolitik. Hier spielen linke und grüne Politiker eine traurige Rolle. Beten wir für BR Cassis, der selber mit der parlamentarischen Israel-Gruppe in Yad Vashem war und einen Kranz niederlegte... um Mut und Führungskraft... Auch für viele Medien, die einseitig gegen Israel berichten und die Hamas, den Iran oder andere totalitäre Regimes nicht halb so kritisch beurteilen.
Giuseppe Gracia sagt: Wir alle haben hier eine Verantwortung. Wir sollten unsere Stimme erheben und klarstellen:
- Wer Israel für Dinge kritisiert, die er bei anderen Staaten akzeptiert, ist ein Antisemit.
- Wer Verschwörungstheorien verbreitet, in denen jüdische Superreiche die Welt unterjochen, ist ein Antisemit.
- Wer die arabische Welt als Opfer des jüdischen Weltkapitalismus skizziert, ist ein Antisemit.
- Wer behauptet, die Fehler der israelischen Regierung seien verantwortlich für den Judenhass, ist ein Antisemit.
- Wer behauptet, der Reichtum einzelner Juden sei die Ursache von Judenverfolgung, ist ein Antisemit.

Die Bibel führt die Abstammung Abrahams auf Sem, den Sohn Noahs, zurück. Semiten heissen die Völker, die eine semitische Sprache sprechen, wie Ara­bisch, Heb­rä­isch und die neu­a­ra­mä­i­schen Spra­chen. Sie wer­den heu­te von ca. 260 Mil­li­o­nen Men­schen in Vor­der­asi­en, in Nord­afri­ka und am Horn von Af­ri­ka ge­spro­chen.

Antisemitismus wäre genau genommen gegen all diese Völker gerichtet. Wir wissen aber, dass es der Hass gegen die Juden ist. Darum sage ich bewusst: Anti-Shemitismus = haShem = der Name = der Name Gottes. Wenn Juden vom Ewigen sprechen, hören wir immer eine Umschreibung. Wenn sie haShem sagen, meinen sie eben seinen Namen, den haShem Mose im Dornbusch offenbart hat: Ich-bin-der-ich bin-da.

Wenn wir dem Wort Antisemitismus also dieses h beifügen, dann präzisieren wir, dass es der Hass gegen den Namen des Ewigen ist und gegen sein Volk, das er ausgewählt hat. Und somit ist es auch der Hass gegen Gottes Sohn, Jesus von Nazareth den König der Juden und aller Völker, den Messias Israels und den Gesalbten Gottes Jesus Christus.

Es ist Zeit für eine radikale Umkehr zu Jesus dem König der Juden. Wie ein roter Faden durch das Lebenswerk von Peter Hocken tönt der Ruf nach einer NEUPOSITIONIERUNG, einer grundlegenden Änderung unseres Denkens.

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